Von der Not ins Elend - Vortrag und Diskussion zu Menschenhandel und Prostitution

Das Ostalb-Bündnis gegen Menschenhandel und (Zwangs-)Prostitution wurde gegründet, um gegen Missstände in der Gesellschaft vorzugehen. Die Trägerin SOLWODI steht für „SOlidarity with WOmen in DIstress“ – Solidarität mit Frauen in Not. Marietta Hageney und Felicitas Vogt-Herr haben sich Zeit genommen, mit den Schülerinnen und Schülern der zweijährigen Berufsfachschule der Agnes-von-Hohenstaufen-Schule ins Gespräch zu kommen und sie zum Nachdenken anzuregen.

In einem kurzen Vortrag zu Menschenhandel und Prostitution hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, eine andere Perspektive auf die Auswirkungen von Prostitution einzunehmen. Die Vorstellung, dass dort vor allem für Frauen leicht verdientes Geld zu machen ist, konnte mit einem genauen Blick auf Zahlen, Daten und Fakten schnell widerlegt werden. Ein Ausstieg aus dieser Szene ist sehr schwer. Aussteigerinnen sind mittellos und stigmatisiert, hier und in den Heimatländern. Nach dem Vortrag kamen die Schülerinnen und Schüler der Agnes-von-Hohenstaufen-Schule ins Gespräch mit den beiden Referentinnen von SOLWODI. Dabei stellt sich die Frage, was Männer im Bordell suchen und was wir von einer gesunden Beziehung erwarten.

Schülerinnen der Agnes-von-Hohenstaufen-Schule im intensiven Austausch mit den Referentinnen von SOLWODI.