SMV bearbeitet mit Fachfrau das Thema Cybermobbing

Schüler, Eltern und Lehrer waren von der Schülermitverantwortung der Agnes-von-Hohenstaufen-Schule eingeladen, um sich mit dem Thema Cybermobbing auseinanderzusetzen. Die SMV hatte dazu eingeladen.

Die Referentin Könches legte zu Beginn der Abendveranstaltung die theoretischen Grundlagen der Definition Mobbing, schilderte über Ton- und Videodokumente die einzelnen Rollen im Prozess des Mobbings.

Mit dem Thema Cybermobbing beschäftigten sich die anwesenden Schüler und Lehrer dann in Gruppen. Mobbing findet dann nicht mehr an einem konkreten Ort, der Schule oder dem Arbeitsplatz satt, sondern auch noch im Internet. Häufig verschwinden Mobber und Gemobbter dabei in der Anonymität des Netzes kennen sich jedoch häufig aus dem persönlichen Umfeld. Damit wird Mobbing für eine große Öffentlichkeit sichtbar und Rückzugsräume gehen verloren. Laut der JIM-Studie von 2018 sind in Deutschland 9 % der Mädchen und 6 % der Jungen von Cybermobbing selbst betroffen. Eine bedrohlich hohe Zahl.

Wichtig, so immer wieder der Tenor aller, ist es, sich frühzeitig zu öffnen und Hilfsangebote anzunehmen. Dabei können Ansprechpartner für das erste Gespräch die Eltern, Lehrer aber auch gute Freunde sein. An einer Schule gilt es, ein Klima zu entwickeln, bei dem man keine Ausgrenzung braucht, um eigene Stärke zu fühlen. Die Agnes-von-Hohenstaufen-Schule hat hier mit „Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage“ schon viele Aktionen, die das friedliche Miteinander stärken und sichern.

Organisiert wurde dieser Abend von der SMV, unterstützt wurden die Schüler durch die Verbindungslehrerinnen Manuela Dubb und Mara Vesely.

 

Was hilft bei Cybermobbing