Aktionstag gegen Rassismus

Es wurde gebastelt, getanzt, gestaltet, diskutiert und musiziert am Projekttag der Agnes-von-Hohenstaufen-Schule - und das alles mit dem Ziel, dem Ideal näher zu kommen, „Ein Ort ohne Diskriminierung“ zu sein. Am Ende des Projekttages präsentierten in einer sehr kurzweiligen Darbietung die einzelnen Gruppen ihre beeindruckenden Ergebnisse.

Vorurteile wegkegeln konnte man auf den Gängen der Schule. Die Kegel, beschriftet mit eigenen Vorurteilen, wurden umgestoßen. Dies war genauso Anlass zu Diskussionen, wie auch die geflochtenen Papierkunstwerke, welche die Flüchtlingsproblematik künstlerisch und sehr empathisch darstellten. Das Theaterprojekt zeigte eine Neuinterpretation der Bremer Stadtmusikanten, die als Individuen mit ihren Besonderheiten einen Ort ohne Diskriminierung suchten, den sie an der Agens-von-Hohenstaufen-Schule finden konnten.

Im Workshop Zivilcourage wurden pantomimisch Möglichkeiten der Intervention bei Diskriminierungen im Alltag dargestellt und die Tanzgruppe verband in mehreren Tänzen die Kulturen miteinander. Das Plenum durfte sich aus einem Buttonwettbewerb den Button heraussuchen, der in der Schule als Symbol an alle Schülerinnen und Schüler verteilt werden soll. Die Wahl fiel auf eine schwarze Hand, die eine weiße Hand greift. Und so wird die Beschäftigung mit dem Thema Schule gegen Rassismus auch über den Projekttag hinaus an der Schule optisch und in den Gedanken der Schüler und Lehrer präsent bleiben.

Die Projektgruppe „Journalisten“ berichtet in Wort und Bild aus der Arbeit und den Aufgabenstellungen aller Projektgruppen.

Das stimmungsvolle Highlight und den Abschluss der Präsentationen bildete der Auftritt der Trommelgruppe aus Schülern und Lehrern vieler Klassen, die gemeinsam trommelten, sangen und tanzten.

Ein schöner und wichtiger Tag, initiiert, geplant und durchgeführt von der Schülermitverantwortung, der ein nicht enden wollenden Schlussapplaus aller Anwesenden gehörte.